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Reisetagebücher
beim bloggen |
| Thailand Hua Hin 2011 / 2012 |
| Fuerteventura 2012 |
| Kroatien 2012 |
| Thailand Hua Hin 2011 / 2012 |
| Fuerteventura 2012 |
| Kroatien 2012 |
Nach Aufgabe unseres Domiziles in Fuerteventura, sind wir auf der Suche nach
einem klimatisch angenehmen Überwinterungsort. Die Reise 2008/2009 in die
Philippinen war zwar interessant, brachte aber nicht das gewünschte
Resultat. Nun versuchen wir es in Thailand.
Im Internet stiessen wir auf Hua Hin. Eine Stadt, ca. 60‘000 Einwohner, 250
km südlich von Bangkok, an den Stränden im Golf von Siam. Ein ruhiger und
recht sicherer Ort, da hier auch der thailändische König wohnt – im Palast
Klai Kangwon. Schon König Rama VII baute hier in den 1920er Jahren seinen
Sommerpalast Mrigadayavan. Hua Hin ist auch der Ort wo sich an Wochenenden
die Bangkoker Ober- und Mittelschicht trifft. Entsprechend ist dann zu
dieser Zeit der Verkehr.
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Eine rege Bautätigkeit liess viele neue „Resorts“ am Rande der Stadt
entstehen. Meist sind diese von Europäern – Skandinavier n, Deutschen,
Schweizern und andern bewohnt. Residente und Langzeit-Aufenthalter. Die Bau-
und Wohnqualität ist zwar nicht ganz so wie in Europa, aber durchaus
akzeptabel. Die politische Lage brachte es mit sich, dass jedoch viele
Häuser leer stehen. Für uns hiess das: Ein schönes Haus für einen guten
Mietpreis – drei Schlafzimmer, grosses Wohnzimmer (alle mit Klima-Anlagen),
zwei Bäder, Terrasse, Carport und Garten. (THB 30‘000.--/Sfr. 1‘060.-- / €
735.-- monatlich. Es gibt aber unter
www.thailand-immobilien.ch auch
günstigere Angebote) Überhaupt stimmt hier das Preis-Leistungsverhältnis in
jeder Beziehung – darüber aber später.
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In Hua Hin und der nahen Umgebung trifft man auf eine Vielzahl schöner
Tempel und Buddha Statuen. Vor vielen Häusern findet man kleine „Geister
Häuschen“ – blumengeschmückt und oft mit Wasser und Esswaren versehen.
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Der 6 km lange, mit feinstem Sand bedeckte Strand, lädt zu Spaziergängen und
Wanderungen ein. Allerdings ist das Wasser durch diesen Sand nicht ganz
klar. Zum Schnorcheln oder Tauchen ist dieser Ort nicht geeignet. Dazu
müssen Interessierte mit Booten etwas von der Küste weg. Dafür gibt es
Surfbretter auf Rädern mit denen herrlich dem Strand entlang gesegelt werden
kann. Selbst die Mittagstemperaturen sind bei der ständigen Meeresbrise
auszuhalten. Aufgepasst – am Strand sind die Preise oftmals überrissen –
handeln!
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Mit Tuk Tuks oder Taxis fährt sich recht kostengünstig von einem Punkt zum
Andern. Praktisch von allen Resorts bis ins Zentrum – bis ca. 6 km – kostet
die einfache Fahrt THB 150.--. (Fr. 5.40.--/ € 3.80) Nach kurzer Zeit
kannten wir aber eine Fahrerin, die uns immer abholte oder nach Hause
brachte – da kann man dann etwas tiefere Preise ausmarkten.
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Hua Hin besitzt den schönsten Bahnhof Thailands – so sagt man. Ein
Teakholzbau und für die königliche Familie ein eigenes Wartehaus.
Vorortszüge aber auch der Nachtzug nach Kuala Lumpur halten hier an. Mit
überlautem Getöse ziehen die alten Dieselloks die Zugskompositionen und
fahren ihre Passagiere an die Bestimmungsorte. Sogar der Luxuszug Eastern &
Oriental Express hält hier auf seiner Fahrt von Singapur nach Bangkok oder
umgekehrt.
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Für Ausflüge in die weitere Umgebung gibt es etliche Reisebüros. Man kann
aber auch einfach ein Taxi fragen und dann den Preis aushandeln.
Wir fuhren zusammen mit einem befreundeten Paar aus Ascona CH, mit
Privatfahrer in einer bequemen Limousine, für THB 2‘500.-- (Fr. 90.--/ €
62.--) zum Floating Market Damnoen Saduak und zum Rose Garden. Ein
Tagesausflug mit etwa 550 km. Hier ist anzumerken: Der schwimmende Markt ist
hauptsächlich „Fun“, besonders wenn man mit nur vier Personen ein eigenes
Boot hat. Zum Einkaufen aber eher weniger geeignet.
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Die Anlage Rose Garden ist gärtnerisch sehr schön, jedoch ist das Programm
mit verschiedenen Darbietungen und Tänzen reinster Touristennepp. Trotzdem -
wir möchten diesen Tag nicht missen!
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Ganz besondere Erwähnung verdient das Thema Essen. Die thailändische Küche
gehört zweifelsohne zu den besten der Welt. Dies nicht etwa nur in teuren
Gourmettempeln – überall locken Garküchen und kleine Restaurants mit
feinsten Curry-Gerichten oder leckeren Suppen. Mit Chilli und Kokosmilch
zaubern die Thais eine ganze Skala verschiedenster Geschmacks- und
Schärfevarianten . In Hua Hin sind die Seafood-Lokale die auf Pfählen im
Meer stehen, ein besonderer Anziehungspunkt. Frischer wie hier sind Fische,
Lobster, Krebse usw. kaum zu haben. Kulinarische Genüsse, die in Europa kaum
mehr zu bezahlen sind – hier ist man schon ab THB 170.-- (Fr. 6.-- /€ 4.30)
mit dabei. Ein kleiner Tipp: Bei mehreren Personen bestellt jeder etwas
anderes – gegessen wird dann gemeinsam. Thais lieben die Vielfalt.
Es muss aber nicht immer Seafood sein – Nudelgerichte z.B. Pat Thai oder
kräftige Suppen mit Fleisch und Nudeln kriegt man in Garküchen bereits ab
THB 50.--(Fr. 1.70/ € 1.20)
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Ein lohnendes Ziel ist auch der einmalige Sommerpalast Mrigadayavan, erbaut
um 1920 von Rama VII. Das Meisterwerk der Teakholz-Architektur steht auf
über 1000 Holzsäulen in einem schönen Park direkt am Strand. Vom Zentrum Hua
Hin ca. 8 km entfernt – mit dem Tuk Tuk in 15 – 20 Min. erreichbar ( THB
700.-- = Fr. 24.--/€ 17.50. Der Fahrer wartet bis zu 4 Std. und bringt Sie
wieder zurück!)
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Am Abend ist ein Bummel durch die engen Gassen von Hua Hin ein Erlebnis.
Zahlreiche Boutiquen, Souvenirläden, Mode- und Schneiderateliers,
Optiker-Fachgeschäfte und vieles mehr. Interessant wird es am lebhaften
Nachtmarkt. Hier findet man alles – Kitsch, Nippes, Seidenware, T-Shirts,
Blusen, Kleider. Meistens mit gefälschten Marken-Label –und daher darf
gefeilscht werden!
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Eine Vielzahl von Garküchen, Essenständen und Restaurants lassen das Herz
des Gourmets höher schlagen.
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So verflogen die zwei Monate schnell. Langeweile kam nie auf. Hua Hin bietet
alles was einen Langzeit-Aufenthalt angenehm macht. Für durchschnittliche
Tageskosten von THB 1‘300.-- ( Sfr. 45.--/ € 32.--) – Hausmiete extra –
lässt sich hier sehr gut Leben, inkl. Ausflüge und einiger Einkäufe. Das
Essen ist wie erwähnt sehr gut und man kann dabei – weil fettarm – sogar
noch abnehmen. Während unseres Aufenthaltes benutzten wir die Küche
lediglich für die Zubereitung des Frühstückes. Bei diesen Preisen lohnt sich
kochen zu Hause einfach nicht. Meine Gattin war darüber alles andere wie
traurig.
Die Menschen sind ausgesprochen zuvorkommend und freundlich. Auch die
ärztliche Versorgung – in unserem Alter durchaus ein wichtiger Aspekt – ist
hervorragend und äusserst preiswert. Die Temperaturen sind bis Mitte März
angenehm - bis 30° (später kann es bis 39° heiss werden). Alles in allem ein
durchwegs positives Resultat.
Wir buchten daher vor unserer Abreise gleich wieder für November bis Mitte
März.