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Reisetagebücher
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Montag, 24. März - von Neuseeland kommend - Landung in Brisbane/Australien.
Ankunft 11.05 Uhr Am Flughafen übernahmen wir den Mietwagen. Ein Taxi lotste uns problemlos aus der Stadt.
Es begann die Fahrt auf dem Bruce Hwy Richtung Hervey Bay.
250 km.
Leider liess die etwas knappe Zeit keinen Besuch von Frazer Island
zu.
Des weitern zwangen uns der „Box Jelly Fish“, eine tötlich giftige
Quallenart, zu einschneidenden Reise-Änderung. An der ganzen Küste entlang
war Badeverbot! Nichts mit den geplanten Übernachtungen in Badeorten um
jeden Abend das warme Meer geniessen zu können!
Hätten wir gewusst...., lässt sich im Nachhinein immer gut sagen. (Hier war
meine Vorbereitung ungenügend)
Ab Bundaberg gabs auf der Strecke nur eines zu sehen: Zuckerrohr,
Zuckerrohr, Zuckerrohr. Rockhampton war die einzige Abwechslung. Aber trotz
410 km und einer 1 ½ stündigen Besichtigung der Stadt am Wendekreis des
Steinbockes, war es erst 14.00 Uhr. Baden in Yeppoon wie ursprünglich
geplant - verboten, also weiter und nochmals Zuckerrohr, Zuckerrohr. Und
dies bei 36° Aussentemperatur. Die Klimaanlage im Auto kühlte gerade mal auf
28°. Zwischen Rockhampton und Sarina gibt es keine einzige
Übernachtungsmöglichkeit. Wenigstens fanden wir eine Tankstelle wo wir - wie
sollte es auch anders sein – zu sehr überteuertem Preis Benzin tanken
konnten. Es war die einzige Gasolin-Station auf der ganzen Strecke, die in
Betrieb war. Etwas geschafft nutzten wir das erstbeste Motel. Sehr einfach
und mit mässigem Essen und Frühstück.
640 km total. Zwar auf guter Strasse aber von der Strecke her nicht
unbedingt das Gelbe vom Ei.
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210 km. von Sarina bis Airlie Beach. Da leisteten wir uns dafür einen schönen Aufenthalt. Ein gutes Hotel mit schönem Pool – direkt am Strand. Ein Zimmer mit Blick in die Whitsunday Islands, auf Segelschiffe, auf einen Park mit farbenprächtigen Papageien und stolzen Kakadus. Fast wie in der Karibik.
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Hier auch den ersten Kontakt mit dem „Barrier Reef“. Ein Flug ins Reef, ein feiner Platz zum gefahrlos schnorcheln (keine Box Jelly Fish, die sind gemeinerweise nur wenige 100 Meter von der Küste), ein wundervolles Meer und eine fantastische Korallen-Welt. Ein Traum-Erlebnis.
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Nach 3 Nächten in Airlie Beach führt unsere Reise weiter nach Townsville.
210 km.
Im Resort Seagull sehr gut aufgehoben. Townsville hat eine hübsche
Promenade, ist gepflegt. Das Aquarium interessant aber nicht so gut wie
Napier NZ.
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Nur noch 350 km bis zu unserem Zielort Cairns. Eine leicht zu bewältigende
Strecke.
Im Hotel „Rihga Cairns Colonial***(*)“ – vorgebucht – waren wir bestens
untergebracht. Ein stündlicher Gratis-Shuttle-Bus führt vom Resort in die
Stadt – ca. 15 Min.
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Montag, 31. März Grosse Fahrt ins „Barrier Reef“ mit Captain Cook Cruise. 5
Tage schnorcheln und kreuzen im Reef: Cairns – Fitzroy Island – Cooktown –
Two Isles – Lizard Island – Ribbon Reef Nr. 5 – Cairns.
Wir genossen fünf herrliche Tage bei schönstem Wetter, erlebten eine
Unterwasser-Welt, wie selten möglich.
Eine fachkundige Crew bereicherte die Schnorchel und Tauchexpeditionen mit
fundierten Erklärungen und Führungen. Das bordeigene Glasboden Boot
erlaubte auch weniger geübten Schwimmern eine Sicht auf die farbenprächtigen
Korallen und die vielen bunten Fische. Das Bordleben war ungezwungen,
leichte Sport-Garderobe.
Mit den netten Tisch-Nachbarn aus Sydney ergab sich
eine E-Mail / Skype Bekanntschaft und wir besuchten sie auf unserer Reise
2005.
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Freitag, 04. April wieder zurück in Cairns. Dieser Touristenort ist schnell
erkundet. Besonderes gibt es da nichts zu sehen. Die Zeit verbringen wir
besser im „fast-eigenen“ Pool im kühleren tropischen Garten.
Nur ein Ausflug war noch geplant: Mit der alten Eisenbahn nach Kuranda und
mit dem Sky Rail über dem
Regenwald zurück. Dieser Ausflug ist recht eindrucksvoll. Auch das „Tjapukai
Aboriginal Cultur Center“ an
der Talstation des Sky Rails ist sehenswert.
Kuranda selbst besteht aber nur aus Souvenir-Läden, Fast Food Lokalen und
andern Touristenfallen. Für das „Vogel -Käfig“ und den „Schmetterling -Verschlag“
– anders sind die überteuerten Gehege nicht zu nennen – bezahlt man immer
extra. Einzig das „Noctarium“ mit den Koala Bären, den Kängurus und Kaimanen
sind den Eintritt wert.
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Montag, 07. April, abends um 23.00 Uhr kam die Nachricht, dass unsere Buchung mit dem „Eastern & Oriental Express“ Singapur – Bangkok infolge der Lungen-Krankheit S.A.R.S. anulliert ist. Als Alternative wurde uns eine Fahrt Bangkok – Chiang Mai – Bangkok offeriert, dazu Flug Singapur-Bangkok. Das hiess aber: vieles umbuchen und teilweise stornieren. Und in 12 Std fliegen wir weg! Dank der Buchung im Reisebüro kein Problem. Einen Telefon-Anruf und alles war geregelt.