Red Centre
1 ½ Tage, zwei Nächte verweilte ich in Alice Springs. Mehr wie die bekannten
Sehenswürdigkeiten – Telegrafen-Station, ANZAG Hill, School on the air -
waren bei über 40° nicht zu besuchen. Poolzeit war angesagt.
Zeitig am frühen Morgen holte mich der Bus zur Fahrt zum ULURU ab, dem
heiligen
Berg der Aboriginals.
450 km erst auf dem Stuart Hwy bis Erlunda, dann auf dem Lasseter Hwy zum
Uluru. Im klimatisierten Bus – etwa zu 2/3 besetzt – war die Strecke bequem
zu
bewältigen, zumal der Fahrer Zwischenstopps einlegte.
Vier Tage zuvor regnete es hier tüchtig. Überall waren noch kleinere und grössere Wassertümpel sichtbar, alles war grün und manche Blume blühte.
Im Laufe des Nachmittages erreichten wir das Hotel. Ein gediegenes Resort.
Natürlich ging es noch ein Stück weiter zu den KATA TJUTA – den Olgas. In
der
Nachmittagshitze bei 45°, aber nur 30% Luftfeuchtigkeit auch noch eine
Kurz-Wanderung, etwa 30 Min. Besonders zu erwähnen: Es war genügen gekühltes
Trinkwasser an Bord – gratis!! Bei diesen Temperaturen sind 3-4 Liter Wasser
die unbedingt notwendige Tagesration.
Auch gut dass ich mein Fliegennetz mit hatte. Da waren nämlich nicht nur
wir,
sondern auch Millionen von lästigen Fliegen.
Rechtzeitig zum Sonnen-Untergang stand unsere Reisegruppe dann am ULURU.
Mit einem kühlen Glas „Sparkling Wine“ und kleinen Snacks erwarteten wir das
faszinierende Lichterspiel des Sonnen-Untergangs.
Nach einem herrlich erfrischenden Bad im Hotelpool verzog ich mich früh ins
Bett.
Ein schöner, aber auch anstrengender Tag.
Zu einer völlig unchristlichen Zeit – 03.40 Uhr – war Tagwacht. Auf zum
„Sunrice“ am Uluru. Die Farben am roten Felsen jedoch waren tatsächlich all
der Mühe wert.
Ein wirkliches Erlebnis.
Den heiligen Berg wollte ich nicht besteigen. Dies zu unterlassen, darum
bitten die
Aboriginal und das sollten wir respektieren.
Dafür aber ein interessanter Walk von ca 4 Std. rund um den Uluru. Die Hitze
von bereits 45° machten weniger zu schaffen, wie die leidigen Fliegen. Beim
wassertrinken war Vorsicht angesagt, wollte man nicht auch noch ein paar
dieser Biester mit verschlucken. Doch alles in allem war der Rundgang sehr
eindrücklich
und lehrreich. Der Führer erklärte viel über die Riten, Sitten und über das
Leben
der hier ansässigen Urbewohner. (Da könnte manch Kultivierter noch etwas
lernen)
Gegen Mittag ging die Fahrt weiter zum KINGS CANYON - 310 km. Beim kurzen
Verpflegungshalt ass ich, auf Empfehlung des Fahrers, zum ersten mal einen
Burger und dazu sogar einen mit Kamelfleisch!! Das Fleisch schmeckte SEHR
gut – zart und ohne Fett.
Nach der Ankunft im Hotelresort reichte die Zeit gerade noch für einen
Heli-Rundflug
bei Sonnenuntergang über den Kings Canyon.
Zurück zum Resort und noch ein Bad im Pool.
Ein gepflegtes Nachtessen, ein Blick in den klaren Sternenhimmel, waren dann
krönender Abschluss eines eindruckvollen, langen Tages.
Nicht mehr so früh – erst 07.35 Uhr– unternahmen wir eine Wanderung durch
den
Kings Canyon. Eine Stunde dauerte dieser leichte Walk. Auch hier gab es
interessante, lehrreiche Informationen.
Vom verherenden Buschbrand im Oktober 2002 war nichts mehr zu bemerken.
Alles zeigte sich wieder in vollem Grün.
Die Rückfahrt nach Alice Springs begannen wir kurz vor Mittag.
Wer auf der Fahrt, nach diesen etwas anstrengenden Tagen, nicht einschlief,
konnte einiges sehen: Wilde Kamele, Emus und Kängurus, auch einige kleine
Buschbrände.
Fazit dieser Excursion: Schön, eindrücklich , sehr interessant aber
anstrengend.
Einen Tag länger – ev. kombiniert mit dem Dinner „SOUNDS OF SILENCE“ ist mit
Sicherheit weniger stressig.(2 Nächte Uluru + 1 Nacht Kings Canyon)
Bestellcode hierfür bei DERTOUR: ASKA.