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„Punting“ nennt sich eine Gondelfahrt auf dem romantischen AVON-River.
Dieser schlängelt sich träge durch die Botanic Gardens im grossen Hagley
Park. Eine gemütliche Bootsfahrt durch die grüne Oase von Christchurch. Ein
Muss!
„Gondolieri“ sind Studenten. Ganz in der Nähe des Bootsteges ist auch das
„Art Centre“ unter dessen Dach sich das bekannte "Dux de Lux“ befindet.
Verschiedene Restaurants, Bars und eine Gartenwirtschaft. Allemal gut für
ein kühles Bier und leckeren Snack.
Nachtessen in der hist. Strassenbahn während einer gemütlichen Rundfahrt ist
ein lustiges, nettes Erlebnis.
Am zweiten Tag führte uns ein Taxi nach Lyttelton – dem Hafen von
Christchurch. Auf der Rückfahrt gings dann mit der Gondelbahn auf den Mt.
Cavendish. Bei unserem Wetterglück genossen wir eine tolle Rundsicht. Ein
Ausflug auf den 446 Meter hohen Port Hills lohnt sich bei schönem Wetter
unbedingt.
Da wir jedoch noch einmal nach CHC zurückkommen sind keine weiteren Ausflüge
mehr geplant.
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Samstag, 8. März ging unsere Reise weiter mit einer Zugfahrt mit dem
TranzAlpine Express. (Bahnhof in CHC etwas ausserhalb, in Addington!) Eine
eindrucksvolle 4 ½ stündige bequeme Scenic-Tour mit Halt auf der Arthur`s
Passhöhe und einem Fotostopp am Lake Brunner. Ankunft war um 13.30 Uhr in
Greymouth.
Dort übernahmen wir problemlose den vorbestellten Mietwagens von Budget Rent
a Car. Und auf geht es nun der West Coast entlang Richtung Franz Josef
Glacier. Die ersten 55 km bis Ruatapu führen direkt der fantastischen Küste
entlang, dann etwas ins Landesinnere, z.T. durch Regenwälder. Es gab viele
Möglichkeiten für Kurzwanderungen bzw. Fotostopps. Im Dorf Franz Josef
Glacier fanden wir zum erstenmal kein Bett. Schönstes Wetter in der sonst
regenreichster Gegend Neuseelands, dazu das Wochenende verlockte scheinbar
viele„Kiwis“ zu Ausflügen.
Also fuhren wir weiter bis Fox Glacier. Am ersten Motel – Mitten im Dorf –
„Vacancy“! Glück.
200 km gut zu fahren mit Stopps in 4 ½ Std.
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Das Dorf selbst ist uninteressant, nur auf Touristen ausgerichtet. Der
Strasse entlang Restaurants, Shops, Verkaufsbüros für Rundflüge. Hier lohnt
es sich Offerten einzuholen. Die Preise unterscheiden sich bis 20%. Bei dem
wunderschön strahlenden Wetter buchte auch ich einen Heli-Flug für den
nächsten Tag.
Meine Gattin wollte lieber im Regenwald wandern gehen.
(Einen Rundflug um den Mt. Cook, auf das Dach der Südinsel, habe ich zwar
eingeplant, aber erst von der andern Seite, ab Lake Tekapo.)
So starteten wir mit einer 5er Gruppe um 10.00 Uhr zum Fox Gletscher, rund
um den 3754 m hohen Mt. Cook und den Mt. Tasman. Oben auf dem Gletscher gab
es dann auch noch eine richtige Gletscher-Landung.
Kosten für diesen 35 minütigen Flugspass 195.-- NZD.
Bei dem Wetter, der Sicht – ein Wahnsinns-Erlebnis. Der Preis mehr wie
gerechtfertigt.
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Nach einem kurzen Lunch ging die Fahrt weiter. Noch einen Abstecher
zum Lake Matheson wo uns ein einmaliges Spiegelbild empfing. Zurück auf die
Nr. 6 Richtung Haast. Auch auf diesem Streckenabschnitt immer wieder
eindrucksvolle Wälder und Küstenabschnitte. Wir lagen gut in der Zeit,
hatten strahlendes Wetter, also weiter. Über den Haastpass ohne Probleme,
dem Lake Wanaka entlang, Wechsel zu Lake Hawea bis wir ca 16.30 in Wanaka
ankamen.
265 km durch eine der eindrücklichsten Gegenden. Diesmal fanden wir sofort
eine Unterkunft.
Am frühen Abend liessen wir uns im wunderschön gelegenen und hervorragenden
Restaurant Ambrosio verwöhnen.
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Auf der Crown Range Road führte unser Weg weiter über Cardrona Richtung
Queenstown. Eine durchgehend geteerte Strasse und ca. 50 km kürzer wie auf
der Strasse Nr 6. Und immer wieder super Ausblicke auf das Wakatipu-Tal und
den Lake Hayes.
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Bei dieser „Sehenswürdigkeit“ stellt sich die Frage: Wer hat damit
angefangen?
Arrowtown lohnt keinen Extra-Besuch. Original ist hier gar nichts mehr. Nur
Souvenir- Läden
und Boutiques für Touristen.
65 km auf guter Strasse mit wenig Verkehr bis Queenstown.
Eine quirlige Stadt für junge Leute. „Bungee Jumping“ oder mit dem Jetboat wildwasserfahren
ist jedoch nichts für unser Semester. Dafür eine Fahrt mit dem Dampfer von
1912 „T.S.S. Earnslaw“ verbunden mit dem Besuch und „Dinner“ (sehr gepflegt)
auf der Walter Peak Country Sheep&Cattle Station. Karten sind an der
Schiff-Station erhältlich.
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Ein unbedingtes Muss ab hier – oder Te Anau – ist eine Excursion in den
Milford Sound.
Eine Tages-Tour per Bus (2x 310 km./Ab Te Anau 2x 130 km) ist anstrengend.
Empfehlung: „Overnight-Cruise“ auf dem Milford Mariner (ca. 220.-- NZD)
(Diese Tour 2-3 Wo. vorbestellen.
Realjourney 03 249 7419)
Eine bequeme Busfahrt, für 310 km hatten wir 8 Std. Zeit. Der
Busfahrer / Guide unterbrach die lange Fahrt mit viele Stopps, auch hatten wir
Zeit für Kurzwanderungen/Begehungen. Die Erklärungen waren gut und
informativ. Etwa um 16.15 Uhr kamen wir in Milford an.
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Boarding auf den Motorsegler Milford Mariner war um 17.00 Uhr. Wir bezogen
eine gepflegte Zweier-Kabine. Leinen los zur Fahrt in den Milford Sound.
Unbedingt gutes Mückenspray mitnehmen – Sandflies!!
Um das hervorragende Nachtessen an Bord auch richtig geniessen zu können,
stoppte der Skipper das Schiff – wir lagen die ganze Nacht ruhig vor Anker.
Am 2. Tag gegen 17.00 Uhr – nach 4 stündiger Busfahrt mit einem Stopp im
Regenwald – kehrten wir wieder nach Queenstown zurück.
Ebenfalls empfehlenswert: „Skyline Condula“ zum Bob`s Peak, Ein gutes
Nachtessen, verbunden mit einer Traum-Aussicht auf das nächtliche
Queenstown.
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Do. 13. März. Auf dem Otago Goldfields Heritage Highway fahren wir nach
Dunedin, entlang dem Clutha River. Wagemutige versuchen es auf dem wilden
Fluss mit Riverrafting oder mit Hilfe eines Schwimmbrettes sogar schwimmend.
Wo einst nach Gold gesucht wurde, sind heute Obstplantagen und Weingüter.
Eine wunderschöne Gegend.
Doch unter den Wunden des Goldrausches litt und leidet die Natur noch heute,
an manchen Stellen wurde
rücksichtsloser Tagebau betrieben.
Eine frühere Gold-Mine als interessante Touristen-Attraktion ist auf der
Strecke zu besichtigen. Ein Besuch lohnt sich! Ich habe sogar drei
Goldstaub-Blättchen selbst ausgewaschen!!
Da diese Etappe durch das Obstanbau-Gebiet führte, haben wir uns auch mit
frischen Früchten verpflegt.
Die 290 km Queenstown-Dunedin sind zum fahren ein Vergnügen.
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Dunedin – auch Edinburgh des Südens genannt – wurde 1848 von schottischen
Einwandern gegründet und ist ein Stück Schottland am andern Ende der Welt.
Goldfunde der nachfolgenden Jahre machten die Stadt reich. Mit prächtigen
viktorianischen Bauten demonstrierte die Stadt ihren Wohlstand. Von ihr aus
wurden für Neuseeland technische und gesellschaftliche Massstäbe gesetzt.
Schon der Bahnhof vermittelt den Eindruck eines schottischen Schlosses. Im
Innern ist die Schalterhalle mit Marmor ausstaffiert. Auch die Kathedrale
mit schönen Glasmalereien lässt die einstige Blütezeit erahnen und lohnt ein
Besuch. Ein lustiger Markt auf dem Octagon, dem achteckigen Hauptplatz.
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Der zweite Tag trübte etwas ein – also mit dem „Taieri Gorge Train“ – auf
altem Goldgräberzug-Geleise – nach Middlemarch.
Die Strecke führte mal weiter über Ranfurly, Alexandria
nach Glyde und diente der Versorgung der Goldgräber-Camps. Eine
eindrucksvolle Eisenbahnfahrt.
Mindestens einenTag sollte man für eine Erkundung und Begehung der Otago
Penisula einrechnen.
(Guter Beschrieb in den Führern Marco Polo und Dumont)
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Die ursprünglich geplante Route über Twizel und Lake Tekapo liessen wir
fallen, weil wir in Christchurch für ein paar Tage noch Freunde besuchen
wollten. So entschlossen wir uns für die direkte Fahrt dahin.
Die 340 km bieten wenig Interessantes, doch der nahe Herbst zauberte einige
Farbtupfer in die sonst eintönige Landschaft. Nur die Moeraki Boulders
lohnen einen Besuch.
Wer allerdings Zeit hat, sollte in Oamaru eine Übernachtung einplanen.
(Pinguin Colony)
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Einen Ausflug mit unseren Freunden über die Summit Road nach Akaroa. Hier
haben Franzosen im Jahre 1840 versucht, in Neuseeland Fuss zu fassen, jedoch
5 Tage vor ihrer Landung wurden bereits die Verträge von Waitangi zwischen
den Maori und den der englischen Krone rechtskräftig und die Briten hissten
ihre Flagge. Die 57 französischen Sieder haben sich diesem Verdikt
unterzogen, wurden sesshaft und gründeten das Dorf Akaroa. Ein ganz eigenes
Flair – französische Strassennamen, Blumenschmuck, verspielte Dekorationen –
sind noch heute dieser kleinen Stadt mit etwa 1000 Einwohnern eigen.
Die auf einem Boots-Törn im „Akaroa Harbour“ gesichteten Delphine waren eine
schöne Abwechslung.
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Mit unseren Freunden besuchten wir auch im Antarctic Centre. Sehr gute
Präsentation von Captain Scott`s Antarktis-Expedition und den NZ
Forschungs-Stationen. Scott startete ja von Christchurch in die Antarktis.
Wer die eisigen Bedingungen hautnah erleben will, kann sich in ein „Camp“ in
einer speziellen Tiefkühlkabine begeben. Da herschen Temperaturen von minus
40° und mit Ventilatoren werden auch stürmische Winde erzeugt – eben ganz
so, wie es Scott mit seinen Männern erlebten. Auf dem Ausstellunggelände
kann man eine Fahrt mit einem für die Antarktis gebauten Traktorschlitten
machen! Interessant, vor allem wenn das Gefährt unter dem Wasserspiegel
durch Teiche fährt, künstliche Gletscherspalten überquert oder Hindernisse
im 45° Winkel überwindet.
Nach vier Tagen verabschiedeten wir uns von unseren Bekannten um nach Hanmer
Springs zu fahren.
Ein sehr schönes Thermalbad, das diesen Abstecher lohnt.
Eine gute Unterkunft fanden wir direkt gegenüber dem Bad-Eingang. Sehr gut
und gediegen dinnierten wir im Restaurant zur alten Post.
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Kaikoura und Wale Wachting mussten wir wegen ungünstigen Bedingungen
streichen.
300 km auf guten Strasse. Mit Stopps bei einer Seal-Colony, mit
Besichtigungen von Weingütern um Blenheim erreichten wir unser Tagesziel
Picton.
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Eine Tagestour mit dem Postboot im Perlorus Sound (Muschelfarmen:Greenlips).
Vielleicht empfinden wir die Tour nicht ganz korrekt, aber nach all den
vielen Eindrücken der Nord- und Südinsel hätten wir uns diese Fahrt sparen
können. Möglicherweise eine gewisse Sättigung.
Mit der Fähre zurück nach Wellington. Noch 2 Tage Abschied von unserem Sohn
und von NZ.
Hinter uns 42 herrliche Tage mit vielen einmaligen Erlebnissen. Eine
fantastische Reise, nicht anstrengend. Überall freundlich und aufmerksam
empfangen. Wir sind begeistert und rundum zufrieden.
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