Der Beginn unserer Reise 2005 startete wieder in Frankfurt. Diesmal stand uns ein langer Flug bevor. An einem Stück von Frankfurt direkt
in die Südsee - nach Nadi/Fidschi. Wir wollten einfach wissen, ob wir das in
unserem Alter noch problemlos schaffen.
Am 29. Sept.2005 um 23.15 Uhr war Boarding. Wie bei unserem ersten Flug
geleitete uns das freundliche Kabinenpersonal zu unseren Sitzen und
offerierte gleich einen Welcome - Drink. Pünktlich 23.55 Uhr startete die
Qantas 05 von Frankfurt Richtung Sydney. Kaum hatten wir unsere Flughöhe
erreicht, wurde das Nachtessen serviert. In Anbetracht der vorgerückten Zeit
und im Wissen um unsere lange Flugzeit bevorzugten wir das leichte
Fischgericht und dazu ein Glas eines vorzüglichen australischen Weissweines.
Versorgt mit einer Flasche Trinkwasser legten wir uns dann zur Ruhe. Ein
Knopfdruck – und der bequeme Sitz verwandelte sich zu einem ebenso bequemen
Liegebett.
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Den kurzen Zwischenstopp in Singapur, nach 13 Std. Flug, benutzten wir um
die Füsse zu bewegen, für die „Morgentoilette“ – es war zwar 17.30 Uhr
Ortszeit - und für einen Kaffee.
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Nach weiteren ca. 8 Std Flug landeten wir in Sydney um morgens um 05.15 Uhr
Ortszeit. Auch hier wieder Morgentoilette, rasieren und Hemdwechsel und
einen Kaffee bevor wir um 09.20 nach Auckland weiter flogen. Am Nachmittag
dann endlich mit der Air Pacific in die Südsee zu unserem ersten Reiseziel.
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18.00 Uhr Landung in Nadi auf Viti Levu, der Hauptinsel Fiji`s
25`000 km und 36 Std gesamte Reisezeit! Wir haben es geschafft – ohne grosse
Probleme; aber es war trotz „Skybed“ etwas anstrengend. Fazit: Ein zweites
mal würden wir soweit nicht mehr ohne mindestens einen Stopover fliegen.
Bula heisst der nette Empfang am Flughafen – mit Muschelkette, Blumenkranz
und Musik. Dann ein erster Schreck: Kein Geld – die Computer und
Geldautomaten am Flughafen waren ausgefallen. Dank des bereits
vorausbezahlten Transfers erreichten wir trotzdem das gebuchte Hotel-Resort.
Etwas genervt allerding, denn die Fahrt war alles andere wie ein Vergnügen.
Stockdunkle Nacht (um diese Uhrzeit in den Tropen normal), eine Strasse
voller Schlaglöcher, die der Busfahrer glaubte mit hoher Geschwindigkeit
meistern zu müssen - und es scheint in tropischen Gegenden Usus zu sein, mit
der Klimaanlage aus den Fahrgästen Eis am Stiel zu machen.
Das Hotel-Resort OUTRIGGER ON THE LAGOON an der Coral Coast entschädigte
aber für den stressigen Transfer. Eine sehr schöne und gepflegte Anlage.
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In mehreren Restaurants wird Verpflegung – einfach bis top – angeboten.
Teils
mit wunderschönen Buffet-Garnituren. Das Angebot reicht von einheimischen
Spezialitäten bis internationale Küche. Vorallem für Geniesser von Seafood
ist die Tafel reichlich gedeckt.
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Mit Folklore - Darbietungen, Tänzen, Musik, Feuerläufern werden die
Resort - Gäste unterhalten. Auch ein kleiner Urwald-Zoo mit Reptilien und
Vögeln gibt es in der unmittelbaren Nähe. Langeweile kommt hier nicht auf.
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Tagsüber war einfach nur Relaxen angesagt. Sehr angenehm sind auch die
Massagen, die man direkt am Strand geniessen kann.
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Leider war Baden nur sehr beschränkt möglich – die Lagune fällt bei Ebbe
trocken
und bei Flut-Höchststand war die Wasserhöhe lediglich etwa 1,5m. Deshalb
gehört wohl zu diesem Resort das grösste Swimming - Pool Fiji`s, doch dieses
war aber aus besagten Gründen ständig überfüllt. In der nahen Lagune gab es
auch bei Hochwasser keine farbenprächtige Korallen oder Fische zu sehen.
Unter dem Begriff „Coral Coast“ haben wir etwas anderes erwartet. Wir
wollten doch schwimmen und schnorcheln. Für Taucher gibt es am äusseren
Riff-Rand zwar einige Tauchgründe, aber Tauchen war nur in grösseren Gruppen
und mit Tauchlehrern erlaubt. Für einen spontanen Tauchgang auch unter
Aufsicht gab es keine Möglichkeit .
So erkundeten wir eben die Insel mit einem privaten Taxifahrer als Führer.
Für den Tagespreis von 150.-- Fidschi-Dollars, ca € 65.-- , kriegten wir
sehr viel geboten.
Eine Fahrt führte uns an wunderschönen Buchten vorbei zu einer originalen,
von Einheimischen bewohnten Familien-Siedlung. Aber auch vorbei an armen
Hütten.
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Ein Tages-Ausflug unternahmen wir in den Colo-i-Suva Rainforest Park. Ein
wahrer Urwald mit Blumen, Wasserfällen und vielem mehr.
Streckenweise ist die etwa 1 ½ stündige Wanderung etwas anstrengend. Gute
Schuhe und gutes Gleichgewichtsgefühl sind nötig, da der Weg oft nur über
glitschige Steine oder Baumstämme führt. Aber die Mühen haben sich gelohnt.
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Nach 7 Tagen Aufenthalt im Outrigger-Resort flogen wir mit dem Helikopter in
ein kleines Insel-Resort mit viel Ambiente. Erst der Küste von Viti Levu
entlang, dann hinaus in Fiji`s unglaublich schöne Inselwelt. Nach ca. 30
Minuten Flug landeten wir auf Matamanoa Island.